Neue Dorfmitte

In der Dorfmitte von Unterstadion, gegenüber dem Rathaus, wurde 2007 von der Gemeinde ein Rast- und Informationsplatz mit integrierter Gedenkstätte für unsere Selige Schwester Ulrika errichtet.

Hier konnte der Freundeskreis mit der Spende eines Schmideeisernen Kreuzes zum guten Gelingen des Ganzen beitragen.

An den Steinblöcken, die sich um einen Quellstein reigen, wurde der Leitspruch der Seligen “Im Kreuz ist Heil” angebracht. Die Infotafel enthält wichtige Lebensabschnitte Schwester Ulrikas.

Nicht nur Einheimische lädt die neue Dorfmitte zum Verweilen ein.
An diesem Platz vorbei verläuft ein Verbindungsweg des Schwäbischen Albvereines vom Hauptwanderweg HW 7 zum Hauptwanderweg HW 5.  Auch ein Radwanderweg, der den Donauradweg mit der Westroute des Donau-Bondesee Radwegs verbindet läuft hier entlang.

Schließlich können Pilger des oberschwäbischen Pilgerweges (Wanderschleife 6 und 7) an diesem Platz inne halten.

Bild…

Hegnewallfahrt 2012

Maria Knotenlöserin

 

Maria Knotenlöserin_2

Am 01. September machten sich zum 10. Mal (Jubiläum!!!) 40 Radwallfahrer auf den Weg. Diesmal begleitete uns “Maria die Knotenlöserin”.
Das Bild im Original zu sehen in St. Peter am Perlach in Augsburg, zeigt die Muttergottes, wie sie die verwickelten Knoten in einem langen Band löst und gleichzeitig mit dem Fuß auf den Kopf einer Schlange tritt. Auf anschauliche Weise zeigt diese Mariendarstellung die Muttergottes als Helferin in den „Verknotungen“ und Problemen des Lebens.

 

 

 

 

 

 


Erntedank

Auch für den Erntedankteppich wurde das Thema “Selige Ulrika” aufgegriffen. Wieder haben unsere Landfrauen in mühseliger Kleinarbeit den Erntedankaltar gestaltet.

Die Mühe hat sich gelohnt:

 

Ulrika Jubiläumsjahr

Das Jubiläumsjahr wurde bereits 2012 eingeläutet.

  • 10 Jahre Sternwallfahrt der Seelsorgeeinheit Donau-Winkel
  • 60 Jahre Hegnewallfahrt mit dem Bus
  • 10 Jahre Hegnewallfahrt mit dem Fahrrad
  • 2 Jahre Hegnewallfahrt zu Fuß (ein noch kleines Jubiläum, aber immerhin ;-)
  • 25 Jahre Seligsprechung von Ulrika Nisch (am 01. November 1987)

Und in diesem Jahr feiern wir am 08. Mai den 100. Todestag unserer Seligen. Grund genug, ein ganzes Jahr Jubiläum zu feiern.

Um die Gemeinde und Besucher unserer Kirche etwas einzustimmen wurden 2 Bildtafeln aufgestellt, die Fotos unseres Gemeindelebens zeigen, bei denen die Selige Ulrika “mitgewirkt” hat. Sei es der Kirchbau, die Romfahrt zur Seligsprechung 1987 oder die Hegne- und Sternwallfahrten.

Ein kleiner Ausschnitt der Bildtafeln. Besser sie besuchen unsere Kirche und schauen sich die Bilder vor Ort an:

 

Die Ulrika “Nische”

Platz der Reliquie bis 2006

Platz der Reliquie bis 2006

Seit vielen Jahren war eine Reliquie der Seligen in einen schmideeisernen Kerzenständer ingegriert. Diese sollte nun einen neuen der Seligen würdigen Platz erhalten. Die Planung des Kirchengemeinderates in Zusammenarbeit mit dem Ausschuss des Freundeskreises begann in 2004.

Am… 2006 konnte der Bau nun endlich beginnen. Die Ulrika-Nische bzw. deren Baustelle war immer wieder ein Thema, das uns beschäftigte. Beschäftigt im wahrsten Sinne des Wortes. Sei es beim Hämmern, mauern, verkabeln oder dem anschließenden Putzen der Kirche, immer wieder war der Ausschuss in Zusammenarbeit mit dem Kirchengemeinderat aber auch viele Mitglieder des Freundeskreises auf der Baustelle anzutreffen.

Dass sich die Staubschluckerei gelohnt hat, sollten wir alle bald erfahren, wurde die Ulrika-Nische doch fa st auf die Minute genau fertig gestellt. Manch einer behauptet gar, Handwerker und Bischof seien sich an der Tür begegnet…

Um der Feier einen würdigen Rahmen zu verleihen sollte die Einweihung der Nische gemeinsam mit der Sternwallfahrt stattfinden. Der Bischof jedoch war an Christi Himmelfahrt verhindert, so dass die Sternwallfahrt auf den darauf folgenden Sonntag verlegt worden war. Die nun 5. Sternenwallfahrt, sollte damit einen ganz besonderen Stellenwert erlangen und somit auch die gesamte Seelsorgeeinheit an diesem Ereignis teilhaben lassen.

Petrus, tat uns wie auch bereits im letzten Jahr, nicht den Gefallen, die Festlichkeiten im Freien stattfinden zu lassen. Doch die Pilgerer ließen sich durch den Regen nicht abhalten und so fanden etwa 500 Gläubige den Weg nach Unterstadion. Aber vielleicht musste dies gerade so sein, war doch die Ulrika-Nische den Menschen in der Kirche doch viel näher, als auf dem Vorplatz.

Weihbischof Johannes Kreidler

Weihbischof Johannes Kreidler

„Grenzen überschreiten, das neue Wagen“ war der Gedanke, mit dem sich die Pilgerer während der Sternwallfahrt befasst hatten. Vielleicht erinnern Sie sich an das Quadrat mit den neun Punkten, die es zu verbinden galt. Dass unsere Kirche nun aus allen Nähten platzte versteht sich von selbst. Auch hier wurde die Grenze deutlich überschritten.

Die anschließende Feier fand wieder im Gemeindesaal statt. Um die Massen unterzubringen wurde sowohl der Chorprobenraum, als auch die Feuerwehrgarage bestuhlt.

Dass ein morgendlicher Pilgermarsch und eine zweistündige Messfeier hungrig machen war abzusehen, so dass wir wieder einen reichlich gedeckten Mittagstisch servierten.

Außerdem wurden 200 Rote, 10 Dosen Sauerkraut und 40 Laib selbstgebackenes Brot verkauft.