Die Ulrika “Nische”

Platz der Reliquie bis 2006

Platz der Reliquie bis 2006

Seit vielen Jahren war eine Reliquie der Seligen in einen schmideeisernen Kerzenständer ingegriert. Diese sollte nun einen neuen der Seligen würdigen Platz erhalten. Die Planung des Kirchengemeinderates in Zusammenarbeit mit dem Ausschuss des Freundeskreises begann in 2004.

Am… 2006 konnte der Bau nun endlich beginnen. Die Ulrika-Nische bzw. deren Baustelle war immer wieder ein Thema, das uns beschäftigte. Beschäftigt im wahrsten Sinne des Wortes. Sei es beim Hämmern, mauern, verkabeln oder dem anschließenden Putzen der Kirche, immer wieder war der Ausschuss in Zusammenarbeit mit dem Kirchengemeinderat aber auch viele Mitglieder des Freundeskreises auf der Baustelle anzutreffen.

Dass sich die Staubschluckerei gelohnt hat, sollten wir alle bald erfahren, wurde die Ulrika-Nische doch fa st auf die Minute genau fertig gestellt. Manch einer behauptet gar, Handwerker und Bischof seien sich an der Tür begegnet…

Um der Feier einen würdigen Rahmen zu verleihen sollte die Einweihung der Nische gemeinsam mit der Sternwallfahrt stattfinden. Der Bischof jedoch war an Christi Himmelfahrt verhindert, so dass die Sternwallfahrt auf den darauf folgenden Sonntag verlegt worden war. Die nun 5. Sternenwallfahrt, sollte damit einen ganz besonderen Stellenwert erlangen und somit auch die gesamte Seelsorgeeinheit an diesem Ereignis teilhaben lassen.

Petrus, tat uns wie auch bereits im letzten Jahr, nicht den Gefallen, die Festlichkeiten im Freien stattfinden zu lassen. Doch die Pilgerer ließen sich durch den Regen nicht abhalten und so fanden etwa 500 Gläubige den Weg nach Unterstadion. Aber vielleicht musste dies gerade so sein, war doch die Ulrika-Nische den Menschen in der Kirche doch viel näher, als auf dem Vorplatz.

Weihbischof Johannes Kreidler

Weihbischof Johannes Kreidler

„Grenzen überschreiten, das neue Wagen“ war der Gedanke, mit dem sich die Pilgerer während der Sternwallfahrt befasst hatten. Vielleicht erinnern Sie sich an das Quadrat mit den neun Punkten, die es zu verbinden galt. Dass unsere Kirche nun aus allen Nähten platzte versteht sich von selbst. Auch hier wurde die Grenze deutlich überschritten.

Die anschließende Feier fand wieder im Gemeindesaal statt. Um die Massen unterzubringen wurde sowohl der Chorprobenraum, als auch die Feuerwehrgarage bestuhlt.

Dass ein morgendlicher Pilgermarsch und eine zweistündige Messfeier hungrig machen war abzusehen, so dass wir wieder einen reichlich gedeckten Mittagstisch servierten.

Außerdem wurden 200 Rote, 10 Dosen Sauerkraut und 40 Laib selbstgebackenes Brot verkauft.